📝 Erklärung
Der wohl bekannteste Datenschutz-Mythos: Wer gegen Überwachung ist, muss etwas zu verbergen haben. Privatsphäre wird als Privileg für Kriminelle dargestellt.
🎯 In welchem Zusammenhang kommt der Spruch/Mythos auf?
– Vorratsdatenspeicherung – Videoüberwachung im öffentlichen Raum – Staatliche Überwachungsmaßnahmen – Biometrische Massenerfassung
💡 Klassische/starke Gegenargumente
- Medizinische Daten und Gesundheitszustand
- Finanzielle Situation und Kontostände
- Sexuelle Orientierung und Intimleben
- Religiöse oder politische Überzeugungen
- Private Gespräche mit Partner:in, Freund:innen, Familie
Edward Snowden: „Zu argumentieren, dass man keine Privatsphäre braucht, weil man nichts zu verbergen hat, ist so, als würde man sagen, man braucht keine Meinungsfreiheit, weil man nichts zu sagen hat.“
🔗 Links und Quellen
– https://de.wikipedia.org/wiki/Nichts-zu-verbergen-Argument
– https://sabinemelnicki.at/blog/ich-habe-ja-nichts-zu-verbergen/
– https://digitalcourage.de/nichts-zu-verbergen / https://shop.digitalcourage.de/files/Digitalcourage_-_Flyer_Nichts_zu_Verbergen_8-Seiten_-_Layout_v2_1_2023-07-19_flyeralarm.pdf
– https://www.dr-datenschutz.de/datenschutz-ich-hab-doch-nix-zu-verbergen/
– https://netzpolitik.org/2015/edward-snowden-ueber-ich-hab-nichts-zu-verbergen/
– https://media.ccc.de/v/ds19-10190-ich_habe_doch_nichts_zu_verbergen
– https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/202238/ich-habe-doch-nichts-zu-verbergen-essay/